31. frauenORT in Niedersachsen

Eröffnung des frau­enORTES Elisa­beth Maske in Lüne­burg, der "Pionierin des Frauenturnsportes"

Im Huldigungssaal des Rathauses der Hansestadt Lüneburg wurde am 18. November der 31. frauenORT für Elisabeth Maske feierlich eröffnet. Mechthild Schramme-Haack überbrachte die Grußworte des Landesfrauenrates, der sich seit 2008 mit der Initiative frauenORTE Niedersachsen dem kulturellen Erbe zuwendet, das das Leben und Wirken von Frauen in der niedersächsischen Geschichte hinterlassen hat.

 

Als „Pionierin des Frauenturnsports“ bahnte Elisabeth, genannt Lia Maske für Frauen den Weg in die Männerturnvereine. Sie war eine der ersten akademisch geschulten und geprüften Studienrätinnen in Niedersachsen und schloss sich als Frau bewusst der Deutschen Turnerschaft an. Der NDR hat in seiner Sendung Hallo Niedersachsen über die Veranstaltung berichtet. Hier können Sie den Bericht sehen.

 

Der frauenORT Elisabeth Maske ist auf Initiative des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. und in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten von Hansestadt und Landkreis Lüneburg, dem MTV Treubund von 1848 e.V. sowie dem Stadtarchiv Lüneburg entstanden. Weitere Infos unter www.frauenorte-niedersachsen.de

 

Auf dem Foto sind zu sehen (v.l.n.r.): Dr. Thomas Lux (Stadtarchivar), Christine Ullmann (Gleichstellungsbeauftragte Hansestadt und Landkreis Lüneburg), Mechthild Schramme-Haack (Landesfrauenrat), Ingrid Horn (MTV Treubund) und Beate Maatsch (frauenORT Eleonore Prochaska/Dannenberg)

Frauen und Armut

Fachtagung des Landesfrauenrates in Kooperation mit dem SoVD am 22. Oktober in Han­nover

In Kooperation mit dem Mitgliedsverband, dem SoVD Sozialverband Deutschland, hatte der Landesfrauenrat Niedersachsen zu dieser Fachtagung "Frauen und Armut" am Samstag, 22. Oktober ab 10 Uhr ins Stephansstift in Hannover eingeladen.

 

 

 

 

 

Impulsreferate zu folgenden Themen wurden gehalten:

  • Wie führt Familienzeit nicht zu Altersarmut? (Referentin: Monika Placke, VAMV Niedersachsen)
  • Fehlende Rentenpunkte durch Mini-Jobs & Co. (Referentin: Hannelore Buls, Deutscher Frauenrat e.V.)
  • Stabilsierung der gesetzlichen Rente (Referentin: Hannelore Buls, Deutscher Frauenrat e.V.)
  • Junge Frauen - Augen auf bei der Berufswahl (Referentin: Marleen Knust, Deutscher LandFrauenverband e.V.)

Alle drei Impulsreferate sowie der Vortrag "Heute jung,morgen arm – schuften für eine Mini-Rente" des SoVD Präsidenten Adolf Bauer sind hier nachzulesen

 

Bei weiteren Fragen melden Sie sich gerne unter: 0511 321031 oder per mail: mail@landesfrauenrat-nds.de.

 

Auf dem Foto sind zu sehen (von rechts nach links): Sibylle Mattfeldt-Kloth (stellv. Vorsitzende Landesfrauenrat Niedersachsen e.V.), Cornelia Klaus (Vorsitzende Landesfrauenrat Niedersachsen e.V.), Roswitha Reiß (Landesfrauensprecherin SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.), Hannelore Buls (Vorstandsmitglied Deutscher Frauenrat e.V.), Marleen Knust (Regionale Equal-Pay-Beraterin, Deutscher Landfrauenverband e.V.), Monika Placke (Landesgeschäftsführerin, Landesverband VAMV Niedersachsen) und Adolf Bauer (Präsident Sozialverband Deutschland e.V.).

 

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Gespräch Weil

Im Gespräch mit Ministerpräsident Stephan Weil

Hauptthema war die angekündigte Novellierung des NGG.

Am 20. September traf sich der Vorstand des Landesfrauenrates zu einem Gespräch mit dem Niedersächsischem Ministerpräsidenten Stephan Weil. Das Hauptthema hierbei war die angekündigte Novellierung des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) vom 9.12.2010 und den bereits vorliegenden Entwurf.

 

Der Landesfrauenrat Niedersachsen hat eine Stellungnahme erarbeitet, über die sich bei diesem Treffen intensiv ausgetauscht wurde. Grundsätzlich begrüßt der Landesfrauenrat den Entwurf des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes, der die Anstrengungen der Landesregierung zur Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter im öffentlichen Dienst erkennen lässt.

Über die positiven Aspekte hinaus sieht der Landesfrauenrat Niedersachsen  e.V. jedoch die dringende Notwendigkeit, das NGG mit geeigneten Sanktionen zu verstärken, um die Wirksamkeit zu erhöhen.  

 

Diese Aspekte haben die Vorstandsvertreterinnen (im Foto von links nach rechts: stellv. Vorsitzende Sybille Mattfeldt-Kloth, Vorsitzende Cornelia Klaus und Beisitzerin Mechthild Schramme-Haack) dem Ministerpräsidenten ausgiebigst erläutert.

 

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Halbe

Wahlprüfsteine

Der Landesfrauen­rat hat frauenpoli­tische Forderun­gen zur Kommunalwahl veröffentlicht.

Der Vorstand des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. (LFRN) und die Landesarbeitsgemeinschaft Kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) haben zur Kommunalwahl am 11. September 2016 in Niedersachsen Wahlprüfsteine mit frauenpolitischen Forderungen formuliert. Die Wahlprüfsteine des Landesfrauenrates finden Sie hier.

 

LFRN und lag rufen insbesondere Frauen auf, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. 26,8 % Frauen in den Kommunalparlamenten sind im Jahr 2016 nicht mehr zeitgemäß. Politik muss von Frauen und Männern in gleichem Maße gestaltet werden, damit alle Blickwinkel für gesellschaftliche Themen erfasst werden.

 

Einen besonderen Blick sollten Wählerinnen und Wähler auf die Wahlprogramme der antretenden Parteien werfen, insbesondere was die Aussagen zur Gleichstellungs-, Geschlechter– und Familienpolitik angeht. Noch immer ist der Verfassungsauftrag von Artikel 3 des Grundgesetzes nach Gleichberechtigung von Frauen und Männern umzusetzen. „Hieran sollten sich die Parteien, auch im Kommunalwahlkampf, messen lassen“, sind sich LFRN und lag einig.

 

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