Klaus 2 neu

Integration benö­tigt die Geschlech­terperspektive

„Geschlechtergerech­tigkeit ist ein zen­trales Element bei der Integration“, so die Vorsitzende Cornelia Klaus.

„Geschlechtergerechtigkeit ist ein zentrales Element bei der Integration“, so die Vorsitzende Cornelia Klaus.

 

Der Landesfrauenrat lädt daher am 21. Juni ein zu einer Tagung nach Hannover. Zum Thema „Frauen und Flucht“ hat der Landesfrauenrat bereits Ende Februar ein Positionspapier veröffentlicht.

 

Die Tagung „Integration benötigt die Geschlechterperspektive“ findet am 21. Juni 2016 von 10.00 bis 16.30 Uhr im Pavillon in Hannover statt. Der Landesfrauenrat veranstaltet die Tagung in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen. Sie wird unterstützt durch das Land Niedersachsen im Rahmen der Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit und Bürgergesellschaft.

DV 2016

Politik braucht Frauen!

So lautete das Thema der 1. Delegierten- versammlung des Landesfrauenrates am 9. April in Hannover.

Die Tagung „Politik braucht Frauen!“ beschäftigte sich mit der Frage, wie es gelingen kann, Frauen anzusprechen, sie zu motivieren und längerfristig bzw. immer wieder für die politische Arbeit zu begeistern.

 

Die Referentin Dr. Elke Wiechmann von der Fernuni Hagen stellte neue Untersuchungen zur Präsenz von Frauen in der Politik vor und zeigte auf, dass Bund, Land und Kommunen weit von einer paritätischen Besetzung entfernt sind. Ihren Vortrag finden Sie hier.

 

Die Leiterin der Vernetzungsstelle Almut von Woedtke berichtete über das erfolgreiche Mentoringprogramm „Politik braucht Frauen!“ mit über 400 Teilnehmerinnen. Ihren Vortrag "Mehr Frauen in die Räte" können Sie hier nachlesen.

 

Ideen zur Unterstützung der Kandidatinnen durch die Parteien zeigte die abschließende Diskussionsrunde "Halbe/Halbe in Rat und Kreistag: Wie geht's?" mit Politikerinnen auf, die von Mechthild Schramme-Haack moderiert wurde. Kommunalwahl in Niedersachsen ist am 11. September.

 

 

Gauckakt

Hohe Ehrung für Christa Röder

Bundespräsident Joachim Gauck zeichnete 24 Frauen mit dem Verdienst- orden der Bundesrepublik Deutschland aus.

Bundespräsident Joachim Gauck zeichnete am 7. März, dem Vortag des Internationalen Frauentages, im Berliner Schloss Bellevue 24 Frauen im Alter zwischen 37 und 80 Jahren mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus.
Für ihr hervorragendes ehrenamtliches Engagement wurde auch Christa Röder an diesem Tag geehrt, seit 35 Jahren engagiert sie sich bis heute im sozialen, kulturellen und kirchlichen Bereich. So war sie u.a. von 1996 bis 2002 Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen, vorher viele Jahre Delegierte für ihren Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V.
Als zweite Frau aus Niedersachsen wird die Bundesvorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk Heidi Kluth (seit 2005 Vorsitzende des Landesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk Niedersachsen) ausgezeichnet. Ihr wurde an diesem Tag eine besondere Ehre zu teil - sie durfte die Dankesworte für die insgesamt 24 ausgezeichneten Frauen zum Abschluss der Festveranstaltung sprechen.

 

Ursula Thümler an der Spitze des NDR Rundfunkrates

Die ehemalige Vor­sitzende des Lan­desfrauenrates wur­de am 11. März zur Vorsitzenden dieses Gremiums gewählt.

Die ehemalige Vorsitzende des Landesfrauenrates und Vertreterin des Landesfrauenrates im NDR Rundfunkrat wurde am 11. März zur Vorsitzenden dieses Gremiums gewählt.
Es ist das erste Mal, dass eine Vertreterin der Landesfrauenräte in diese Position gewählt wurde. Der Vorsitz wechselt gemäß NDR-Staatsvertrag alle 15 Monate in der Reihenfolge Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, in diesem Fall beginnt die Amtszeit von Ursula Thümler aus Niedersachsen am 27. März 2016.
Seit 2007 ist sie vom Landesfrauenrat Niedersachsen in den NDR Rundfunkrat entsandt, Vorsitzende des Landesfrauenrates war sie von 2002 bis 2008.

Weitere Informationen finden Sie in der folgenden NDR Pressemeldung sowie hier über die Organisation des NDR Rundfunkrates.

Foto: NDR