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Dorothea Schlözer

erste Doktorin der Philosophie 1787
geb. 1770 in Göttingen - gest. 1825 in Avignon

"Virtus est femini generis." Die Tapferkeit ist weiblichen Geschlechts.
Stammbucheintrag Dorothea Schlözers

Der frauenORT Dorothea Schlözer in Göttingen wurde am 07. Mai in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Georg-August-Universität Göttingen und der Stadt Göttingen eröffnet.


Sie ist die erste Doktorin der Philosophie. Dorothea Schlözer wird 1770 in ein Gelehrtenhaus in Göttingen hineingeboren. Zum 50-jährigen Jubiläum der Georg-August-Universität Göttingen legt die 17-jährige das Examen an der Philosophischen Fakultät ab.
Am Festakt in der Paulinerkirche kann sie nicht teilnehmen, die Promotionsurkunde nimmt ihr Vater entgegen. Ihr bleiben die Türen der Universität weiterhin verschlossen. Sie öffnen sich für Frauen sehr viel später: 1919 habilitiert Emmy Noether in Göttingen als erste Frau und 1972 erhält mit Helga Grebing eine Frau erstmals einen Lehrstuhl.
Seit 2011 hat die Georg-August-Universität mit Ulrike Beisiegel erstmals eine Präsidentin. Aber noch immer sind 85% der Lehrstühle von Männern besetzt, immer noch sind Leitungspositionen ungleich verteilt. Hier setzt das Dorothea-Schlözer-Programm der Georg-August-Universität mit Stipendien und individueller Förderung für junge Wissenschaftlerinnen an. Göttingen, die Stadt, die Wissen schafft, setzt damit auf Frauen.

Kupferstich Repro: Städtisches Museum Göttingen

Das linke Foto zeigt eine Aufnahme von der Szenischen Lesung „Die Tapferkeit ist weiblichen Geschlechts“ mit Texten von Dorothea Schlözer am 7. Mai bei der Auftaktveranstaltung in der Paulinerkirche in Göttingen: Umgeben von jungen Wissenschaftlerinnen des Dorothea Schlözer-Programms, Dr. Friederike Wapler, Dr. Anja Hänsch, Ina Alber und Sonja Amman.

Folgende Downloads wurden gefunden:
Plakat_Schloezer_FrauenORT.pdf  (1518 kb) 
Flyer_Schloezer_FrauenORT.pdf  (1594 kb) 
Einladung_Schloezer_FrauenORT.pdf  (852 kb)