Eléonore d'Olbreuse

Herzogin von Braunschweig-Lüneburg
geb. 1639 in Olbreuse bei La Rochelle, gest. 1722 in Celle

"Die Frau Herzogin von Celle hat mehr Einfluß als jemals zuvor auf die Entschließungen ihres Gemahls. [...] so war sie es doch jedenfalls, welche das Bündnis mit Eurer Majestät zu Stande gebracht hat." (Graf Rébenac an König Ludwig XIV.)

Die Liebe führte sie nach Celle. Aber als Gemahlin von Herzog Georg Wilhelm nutzte die französische Landadlige und Hugenottin ihre informelle Machtteilhabe auch zugunsten von verfolgten Angehörigen ihres Glaubens und zur Förderung des Allgemeinwohls. Französischen Flair brachte sie ein beim Ausbau des Celler Schlosses zu einer repräsentativen Residenz mit Barocktheater und Paradegemächern.

Kulturtouristische Angebote

„Eléonore d’Olbreuse – Spuren in Celle“. Prospekt für selbstorganisierte u. Termine für geführte Touren mit Pastor Dr. Andreas Flick: refce@t-online.de, Tel. 05141 25540
Dauerausstellung im Residenzmuseum: www.residenzmuseum.celle, Tel. 05141 12372
„Eléonorentag“ (jährlich 12. April) u. „Eléonorenpicknick“ (jährlich im Französischen Garten): Brigitte.Fischer@celle.de, Tel. 05141 12 568
„Szenische Stadtführung mit Eléonore und Sophie Dorothea“: Herr Rehling, info@vhs-celle.de, Tel. 05141 9298-0

Der frauenORT Eléonore d'Olbreuse in Celle wurde in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Celle und dem Residenzmuseum im Celler Schloss am 12. April 2010 in Celle eröffnet.


Ausführliche Informationen zum Residenzmuseum Celle finden Sie hier.

(Gemälde: Gedeon Romandeau, 2. Hälfte 17.Jh., Privatbesitz)
Foto: Residenzmuseum Celle (Nachweis: Residenzmuseum Celle)