Ricarda Huch

Schriftstellerin, Historikerin, Europäerin
geb. am 18.07.1864 in Braunschweig, gest. am 17.11.1947 in Kronberg/Taunus

„Nicht träg im Nest – wenn sie zur Sonne dringen, dann erst verspürt der Adler seine Schwingen.“ (Gedichtauszug, Ricarda Huch)

Schriftstellerin von Weltrang, anerkannte Historikerin, überzeugte Pazifistin und Europäerin. Die gebürtige Braunschweigerin wurde als erste Frau 1926 in die Preußische Akademie der Künste berufen, trat aber 1933 aus Protest gegen die Nationalsozialisten wieder aus. Couragiert bezog sie Stellung gegen Intoleranz, Antisemitismus und einseitigen Nationalismus. In ihren historischen Werken beschäftigte sie sich mit Freiheitsbewegungen in Italien, Russland und Deutschland.

Kulturtouristische Angebote

„Ricarda Huch“. Prospekt für selbstorganisierte Touren: gleichstellungsreferat@braunschweig.de, Tel. 0532 470-2100
„Lebensstationen in Braunschweig – Auf den Spuren von Ricarda Huch“. Termine für geführte Touren: andere_geschichte_braunschweig@t-online.de, Tel. 0531 18957
Leben und Wirken Ricarda Huchs: www.braunschweig.de/ricarda-huch
Persönlichkeitstafel für Ricarda Huch: Am Bruchtorwall 3
Bronze-Büste der Künstlerin Jutta Wrede: Ricarda-Huch-Schule, Mendelssohnstr. 6

Der frauenORT Ricarda Huch wurde in Kooperation mit dem Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig am 07. April 2010 eröffnet.

Weitere ausführliche Informationen zum Veranstaltungsprogramm, zu Ricarda Huchs Werk und Leben und zu den wesentlichen Erinnerungsstandorten in Braunschweig finden Sie unter www.braunschweig.de/ricarda-huch.
Zur Organisationsgruppe Braunschweig gehören neben dem Gleichstellungsreferat der Stadt auch die städtische Abteilung Literatur und Musik, der Arbeitskreis Andere Geschichte e.V., die Braunschweiger Ricarda-Huch-Schule und der DGB.


Bildnachweis: Stadtarchiv Braunschweig
Folgende Downloads wurden gefunden:
Weitere Informationen über Ricarda Huch und Braunschweig.pdf  (130 kb) 
FolderA3-Ricarda Huch.pdf  (3395 kb)