Gemeinsam mit dem Frauenrat Nordrhein-Westfalen (NRW) waren wir am 10. Juni bei der Kundgebung der Hebammenlandesverbände im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz in Hannover vor Ort. Dabei war es uns besonders wichtig, unseren Mitgliedsverband, den Hebammenverband Niedersachsen, bei seinem Einsatz für eine starke und zukunftsfähige Hebammenversorgung zu unterstützen.
Denn für uns ist klar: Wer bei der Hebammenhilfe spart, zahlt am Ende doppelt. Hebammenbetreuung ist gelebte Prävention. Sie begleitet Familien in einer wichtigen Lebensphase, stärkt die Gesundheit von Mutter und Kind und trägt dazu bei, langfristig Versorgungslücken und höhere Folgekosten zu vermeiden.
Was auf Bundesebene entschieden wird, hat direkte Auswirkungen vor Ort – in Kreißsälen, Geburtshäusern, Hebammenpraxen und in der ambulanten Versorgung. Dort, wo Hebammen täglich unverzichtbare Arbeit leisten, werden die Folgen gesundheitspolitischer Entscheidungen unmittelbar spürbar.
Deshalb waren wir heute gemeinsam laut für eine verlässliche, flächendeckende und bedarfsgerechte Hebammenversorgung. Mehrere Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister nutzten die Gelegenheit, mit den Demonstrierenden ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen anzuhören.
Gute Geburtshilfe ist keine freiwillige Leistung – sie ist Teil der Daseinsvorsorge.
