Ausgezeichnetes Engagement

Mechthild Schramme-Haack erhält hohe Auszeichnung

Mechthild Schramme-Haack wird im Rahmen einer Feierstunde mit dem Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet. Oberbürgermeister Belit Onay würdigt die ehemalige Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. (LFRN) mit einer Laudatio im Rahmen der festlichen Veranstaltung am 21. Oktober 2020 im Mosaiksaal des Neuen Rathauses in Hannover.

 

Mechthild Schramme-Haack erhält die hohe Auszeichnung für mehr als 30 Jahre ehrenamtliches Engagement und nachhaltiges Wirken im sozialen Bereich. Die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover setzt sich insbesondere für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und hat diesen Entwicklungsprozess gefördert und begleitet.

 

Hauptberuflich war Frau Schramme-Haack seit 1988 als Frauenbeauftragte des Landkreises Hannover und bis zu ihrem Ruhestand 2009 als Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover tätig. Sie engagierte sich frauenpolitisch u.a. als Sprecherin für die niedersächsischen Frauenbeauftragten und für die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros. Als Vorsitzende des Vereins Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. vernetzt sie Akteurinnen zum Thema Gleichberechtigung, Geschlechtergerechtigkeit und Emanzipation. Sie war Mitbegründerin und Vorsitzende des Vereins frauen & expo e.V.

 

Im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für den Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. vertritt Frau Schramme-Haack den Verband in verschiedenen Ausschüssen und Gremien, u.a. ist sie Mitglied im NDR- Rundfunkrat und war Mitglied im Beirat der NBank und im Demografiebeirat Zukunftsforum Niedersachsen. Ihr entsendender Verband in den LFRN ist die Service-Organisation Soroptimist-International (SI), eines der größten weltweiten Netzwerke berufstätiger Frauen. Hier übernahm Mechthild Schramme-Haack Verantwortung auf unterschiedlichen Ebenen und war von 2010 bis 2012 Präsidentin des SI Clubs Hannover.

 

Hier die komplette Pressemitteilung.

 

Weitere Informationen auch auf der Homepage der Stadt Hannover.

 

Foto: LFRN

 

Zurück zu Aktuelles

Impulse Newsbild

Wir brauchen Parität!

Dies ist ein Thema der aktuellen frauenIMPULSE

Aktuell erschienen ist die diesjährige Ausgabe der frauenIMPULSE des Landesfrauenrates Niedersachsen.  Nach wie vor ein wichtiges Thema bleibt die Forderung nach paritätischer Besetzung der Parlamente. Enthalten sind Berichte u.a. über die ersten virtuellen Tagungen des Landesfrauenrates und dieses Mal besonders viele Berichte aus den Mitgliedsverbänden.

 

Fehlen darf natürlich nicht ein Hinweis auf das Jubiläumsjahr 2020 (50 Jahre LFRN) sowie die Neuigkeiten aus dem Projekt frauenORTE Niedersachsen.

 

Hier finden Sie die komplette Ausgabe der aktuellen frauenIMPULSE zum Nachlesen. Gerne schicken wir Ihnen auch ein Papierexemplar zu (buero@landesfrauenrat-nds.de).

 

 

Zurück zu Aktuelles

Istanbul Konvention

Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) verabschiedet Resolution

Die Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) beschäftigte sich auf Einladung des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit dem Thema: „Istanbul-Konvention – Implementierung und Monitoring in Bund, Ländern und Kommunen“. Die KLFR verabschiedete dazu am 18. September 2020 die Resolution  Istanbul-Konvention – endlich umsetzen – auch in Ländern und Kommunen.

Die sog. Istanbul-Konvention“ legt erstmals für den europäischen Raum ein völkerrechtlich bindendes Instrument zur umfassenden Bekämpfung jeglicher Form von Gewalt an Frauen vor.

 

Eine weitere Resolution verabschiedete die KLFR am 19. September 2020 zum Thema „Geschlechtergerecht aus der Corona-Krise“. Ergänzende Informationen auch in der Pressemitteilung zur KLFR 2020. Die KLFR fordert ausdrücklich die paritätische Besetzung von Krisenstäben und Entscheidungsgremien unter Einbeziehung der Frauen-und Gleichstellungsministerien undFrauenverbände. Auf dem Bild sind einige der über 100 Teilnehmerinnen aus den Landesfrauenräten der Bundesländer zu sehen, die an dieser virtuellen Tagung teilnahmen.

 

Weitere Informationen: http://www.landesfrauenrat-mv.de/

Die Konferenz wurde gefördert vom BMFSFJ und dem Ministerium für Arbeit, Integration und Gleichstellung M-V.

 

Marion Övermöhle-Mühlbach erhält Helene Weber-Preis


Marion Övermöhle-Mühlbach, Vorsitzende Landesfrauenrat Niedersachsen e. V erhält Helene Weber-Preis 2020 Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey ehrt fünfzehn Preisträgerinnen für ihr außergewöhnliches kommunalpolitisches Engagement.

 

Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey hat am 08. September 2020 in den Bolle Festsälen in Alt-Moabit fünfzehn ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen für ihr besonderes politisches und zivilgesellschaftliches Engagement mit dem Helene Weber-Preis 2020 ausgezeichnet.

 

Unter den Preisträgerinnen ist Marion Övermöhle-Mühlbach, Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V., aus Hohenhameln/Niedersachsen die sich für die Gleichstellung von Frauen und Männer einsetzt.

 

Der Helene Weber-Preis wird bereits zum vierten Mal verliehen. Die 65 Preisträgerinnen engagieren sich zum Beispiel als Mentorinnen für Nachwuchspolitikerinnen im Helene Weber Kolleg, der ersten bundesweiten und parteiübergreifenden Plattform für politisch engagierte Frauen. Anliegen des Preises wie des Kollegs ist es, die Kommunalpolitik als „Basis der Demokratie“ zu stärken und mehr Frauen für kommunalpolitische Mandate zu gewinnen.

Der Helene Weber-Preis und das Helene Weber Kolleg werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Projektträgerin ist die EAF Berlin I Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. Der Helene-Weber-Preis wurde erstmals am 5. Mai 2009 an 15 Frauen vergeben.

Zu LFRN-Pressemitteilung: click   Weitere Informationen: www.frauen-macht-politik.de

 

Bild: Bundesministerin Franziska Giffey und Marion Övermöhle-Mühlbach, Vorsitzende Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. bei der Preisverleihung des Helene Weber-Preises in Berlin. Foto: BMFSFJ