Auftakt BS Faßhauer

Neue frauenORTE

frauenORT Ruth Müller in Delmenhorst frauenORT Minna Faßhauer in Braunschweig

Für die beiden historischen Frauenpersönlichkeiten Ruth Müller und Minna Faßhauer wurden im September in Delmenhorst und im Oktober in Braunschweig der 37. und 38. frauenORT eröffnet.

Der frauenORT in Delmenhorst ist Ruth Müller gewidmet, einer Fabrikarbeiterin, die als Gewerkschafterin und Betriebsrätin bei der Nordwolle aktiv war.

Der neue und zweite frauenORT in Braunschweig würdigt die Volkskommissarin für Volksbildung Minna Faßhauer, die als erste Frau in Deutschland ein Ministeramt innehatte.

Mehr über das Leben und Wirken dieser bemerkenswerten Frauen bieten die kulturtouristischen Angebote vor Ort. Weitere Hinweise unter frauenorte-niedersachsen.de

 

 

Foto von der Eröffnung des frauenORTES Minna Faßhauer am 10. Oktober in Braunschweig, v.l.n.r.: Mechthild Schramme-Haack (Vorstand LFRN), Dr. Christa Karras (stellvertr. Vorsitzende LFRN), Marion Övermöhle-Mühlbach (Vorsitzende LFRN), Heide Janicki (Arbeitskreis Minna Faßhauer), Dr. Carola Reimann (Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung), Marion Lenz (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Braunschweig), Michael Kleber (Geschäftsführer DGB SüdOstNiedersachsen), Eva Voges (Enkelin v. Minna Faßhauer)

 

 

Foto: Landesfrauenrat Niedersachsen

Europäische Gleich­stellungspolitik

Einladung zum Workshop in Hannover am 1.11.2018

Zu dem Workshop Europäische Gleichstellungspolitik lädt der Landesfrauenrat herzlich ein am:
Donnerstag, 1. November 2018 von 11.00 bis 16.00 Uhr, WOLLNY Seminar, Schillerstr. 31, 30159 Hannover.

Anlässlich der Europwahlen 2019 werden an diesem Tag die gleichstellungspolitischen Rahmenstellungen in den Programmen der Europäischen Union am Beispiel der Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. Diskutiert werden soll, welche politischen Strategien geeignet sind, um u.a. die Gleichstellung am Arbeitsmarkt für Frauen zu verbessen, Armut zu bekämpfen und die Umsetzung der Istanbul-Konvention in den Bundesländern zu unterstützen. Wie können sich die Frauenverbände und Organisationen in den Prozess einbringen?

 

Dies ist ein Workshop des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. und des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. mit Unterstützung des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern e.V. Der Workshop wird unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung im Rahmen der Förderung von ehrenamtlicher Tätigkeit und Bürgergesellschaft.

 

Das vollständige Programm können Sie hier einsehen - Wir bitten um Anmeldung bis zum 22.10.2018 unter E-Mail buero@landesfrauenrat-nds.de oder mit dem beigefügten Anmeldebogen.
Der Teilnahmebeitrag betragt 20,00 Euro (inkl. Getränke und Imbiss).

 

Foto: LFR Sachsen-Anhalt

 

 

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Chor

Aktuelle frauenIMPULSE

100 Jahre Frauen­wahlrecht, 10 Jahre frauenORTE Nie­dersachsen und vieles mehr

Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe der frauenIMPULSE online und kann hier eingesehen werden.

 

Unter dem Titel "Demokratiegeschichte ist Frauengeschichte: 100 Jahre Frauenwahlrecht" ist die Ausgabe 2018 erschienen. Die weiteren Themen reichen von Berichten über den Pflegenotstand, die Mütterrente bis hin zu Veranstaltungsberichten, u.a. die "10 Jahre FrauenORTE Niedersachsen". Auch  Neues aus den Mitgliedsverbänden erfahren Sie.

 

Gerne schicken wir Ihnen auch ein gedrucktes Exemplar zu, melden Sie sich unter: buero@landesfrauenrat-nds.de oder Telefon 0511 321031

 

Foto: Frauenchor SingArt aus Achim bei der  Veranstaltung „10 Jahre frauenORTE Niedersachsen“ am 13.04.2018 im Deutschen Pferdemuseum in Verden (Aller); Foto: Erika Ehlerding

 

 

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Rolle vorwärts, Rolle rückwärts

Wo steht die Gleich­stellungspolitik? Fachtagung am 27.10.2018 in Hannover

Wo steht die Gleichstellungspolitik? In der Diskussion über Geschlechtergerechtigkeit gibt es kontroverse Positionen: Während die einen betonen, die Diskriminierung von Frauen gehöre der Vergangenheit an, verweisen die anderen auf die nachweisbare Benachteiligung von Frauen infolge unverändert zählebiger Sozialstrukturen. Immer lauter positionieren sich in den Sozialen Netzwerken die Gegner von Genderpolitik.
Dabei wurde die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland stetig weiterentwickelt. Eine Frauenquote regelt die Zusammensetzung von  Aufsichtsräten, Brückenteilzeit und kostengünstige Kinderbetreuung sollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Die Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung sieht vor, dass Frauen und Männer bis 2025 gleichermaßen in Leitungsfunktionen im öffentlichen Dienst vertreten sein sollen. Gleichzeitig ist die Quote von Frauen in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft noch immer sehr gering, die Führungsriegen in Bundesministerien teilweise auffallend männlich.
Diese Widersprüche bewegen zunehmend auch die jüngere Generation. Öffentlichwirksame Aktionen, die Bildung neuer Netzwerke und Medienbeiträge bilden Proteste und Forderungen ab. Wie kann es sein, dass sich unsere Gesellschaft und Politik so schwer damit tun, traditionelle Rollenverteilungen aufzubrechen und eine Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen, obwohl sich auch viele Männer eine Veränderung wünschen?

 

 

Darüber wollen wir mit Ihnen und unseren Gästen diskutieren und laden Sie herzlich ein zu unserer Veranstaltung am Samstag, 27. Oktober 2018, von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Stephansstift, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover.

 

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung Niedersachsen

 

Das ausführliche Programm mit Anmeldebogen finden Sie hier.

 

Foto: DV 2017/Erika Ehlerding

 

 

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