Bedeutungslos oder system­relevant? Vor allem selbstbestimmt!

Christa Röder erläutert das zehnte Best-Practice-Beispiel

"Die Wertschätzung der Pflegefachkräfte darf nicht nur verbal Erwähnung finden. Jetzt ist die Zeit, über Veränderungen zu verhandeln“, so Christa Röder, Mitbegünderin des Berufsverbandes Kinderkrankenpflege Deutschland (BeKD) e.V.. Im zehnten Best-Practice-Beispiel erläutert Christa Röder, warum die Forderungen ihres Verbandes aktueller denn je sind und wie wichtig das Netzwerk Landesfrauenrat dabei ist.

 

Alle Best-Practice Beispiele sind nachzulesen in der Rubrik LFRN 5.0.

 

Zum Jubiläum 50 Jahre LFRN erzählen wir hier auf der LFRN-Website Geschichte und Geschichten, streiten für Feminismus und dokumentieren Veranstaltungen rund ums Frauenengagement in Niedersachsen. Wir wollen Kampagnen vorstellen, weibliche Vorbilder fürs Ehrenamt sichtbar machen und den Spot auf unsere Mitgliedsverbände richten. Gemeinsam bilden wir ein überaus vielfältiges und engagiertes Netzwerk von Frauen für Frauen und stehen für die Erfolge in der Frauen- und Gleichstellungspolitik, die wir gemeinsam für Niedersachsen erstritten haben.

 

Zur Rubrik LFRN 5.0

 

Foto: Nurses for future

 

zurück zu Aktuelles

Hilfetelefon: 08000 116 016

Beratung bei unge­wollter Schwanger­schaft, Gewalt oder Notlagen: Frauen werden nicht allein gelassen!

In Zeiten, in denen jeder Mensch sich möglichst zu Hause aufhalten soll und soziale Kontakte weitgehend eingeschränkt sind, steigt auch die Zahl der Krisen und Notlagen. „Isolation und zusätzliche Stressfaktoren wie Enge, finanzielle Nöte und Zukunftsängste können vermehrt zu Gewalteskalationen führen“, betont die Niedersächsische Frauenministerin Dr. Carola Reimann.

 

Das gesamte niedersächsische Gewaltschutzsystem für Frauen steht auch in Zeiten der Corona-Krise weiterhin zur Verfügung.  Die 44 Gewaltberatungsstellen sind telefonisch und per E-Mail erreichbar und bieten zum Teil auch Online-Beratung an.

 

Tag und Nacht zur Verfügung steht das bundesweite Hilfetelefon: 08000 116 016

Weitere Kontaktadressen finden Sie hier sowie auch den kompletten Wortlaut der aktuellen Pressemitteilung Beratung für Frauen des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

 

Die Kontaktadressen sind über folgenden QR Code direkt zu erreichen:
 

 

Quelle: www.bmfsfj.de

 

Zurück zu aktuelles

ABSAGE Jubiläum „LFRN 5.0“ am 6. Juni 2020

Die geplante Festveranstaltung / Frauenpolitische Messe in Hannover ist abgesagt

Der Vorstand des Landesfrauenrates hat sich angesichts der aktuellen Corona-Krise und um die Gesundheit der Teilnehmenden nicht zu gefährden dafür ausgesprochen, die für den 6. Juni 2020 geplante Festveranstaltung / Frauenpolitische Messe in Haus der Region in Hannover abzusagen.

 

"Wir hatten uns darauf gefreut, gemeinsam mit Ihnen das 50jährige Jubiläum der Frauenlobby zu feiern und bedauern die Absage der Veranstaltung sehr. Für die große Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung bedanken wir uns bei allen sehr herzlich!"

 

Der Landesfrauenrat möchte die Feier des goldenen Jubiläums im nächsten Jahr nachholen (50+1) und prüft eine Verschiebung auf das Frühjahr 2021.

Informationen auch in der Jubiläumsrubrik.

 

 

Zurück zu Aktuelles

Altersarmut durch Pflege

SoVD erstellt Gutachten zur Häuslichen Pflege

Ein vom Sozialverband Deutschland (SoVD) in Auftrag gegebenes Gutachten zeigt: Die mangelnde finanzielle Anerkennung häuslicher Arbeit erhöht das Altersarmut-Risiko von Frauen. Frauen, die ihren beruflichen Werdegang zugunsten der Familie zurückstellen, werden gegenüber vollzeitarbeitenden und durchgängig beschäftigten Personen mit einem geringeren Einkommen und einer geringeren Rentenanwartschaft bestraft.

 

Wenn es zu einem Pflegefall in der Familie kommt, dann sind es in 70 Prozent der Fälle Frauen, die sich kümmern und unbezahlte Sorgearbeit leisten. Sie pflegen durchschnittlich 21 Stunden pro Woche unbezahlt. Zudem zeigt das Gutachten auf, dass sich viele pflegende Frauen vollständig aus dem Berufsleben zurückziehen und das habe weitreichende Folgen für das Alterseinkommen. Aufgrund der unterbrochenen Erwerbsarbeit zahlen sie entweder geringere Beiträge in das Sozialversicherungssystem ein oder sie sind ausschließlich über ihren Partner abgesichert.

 

Das SoVD-Gutachten „Altersarmut von Frauen durch häusliche Pflege“ von Katja Knauthe und Christian Deindl ist hier nachzulesen: https://www.sovd.de/fileadmin/downloads/pdf/sonstiges/SoVD_Gutachten_Altersarmut_Frauen2019.pdf

 

Zurück zu Aktuelles