Rolle vorwärts, Rolle rückwärts

Wo steht die Gleich­stellungspolitik? Fachtagung am 27.10.2018 in Hannover

Wo steht die Gleichstellungspolitik? In der Diskussion über Geschlechtergerechtigkeit gibt es kontroverse Positionen: Während die einen betonen, die Diskriminierung von Frauen gehöre der Vergangenheit an, verweisen die anderen auf die nachweisbare Benachteiligung von Frauen infolge unverändert zählebiger Sozialstrukturen. Immer lauter positionieren sich in den Sozialen Netzwerken die Gegner von Genderpolitik.
Dabei wurde die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland stetig weiterentwickelt. Eine Frauenquote regelt die Zusammensetzung von  Aufsichtsräten, Brückenteilzeit und kostengünstige Kinderbetreuung sollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Die Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung sieht vor, dass Frauen und Männer bis 2025 gleichermaßen in Leitungsfunktionen im öffentlichen Dienst vertreten sein sollen. Gleichzeitig ist die Quote von Frauen in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft noch immer sehr gering, die Führungsriegen in Bundesministerien teilweise auffallend männlich.
Diese Widersprüche bewegen zunehmend auch die jüngere Generation. Öffentlichwirksame Aktionen, die Bildung neuer Netzwerke und Medienbeiträge bilden Proteste und Forderungen ab. Wie kann es sein, dass sich unsere Gesellschaft und Politik so schwer damit tun, traditionelle Rollenverteilungen aufzubrechen und eine Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen, obwohl sich auch viele Männer eine Veränderung wünschen?

 

 

Darüber wollen wir mit Ihnen und unseren Gästen diskutieren und laden Sie herzlich ein zu unserer Veranstaltung am Samstag, 27. Oktober 2018, von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Stephansstift, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover.

 

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung Niedersachsen

 

Das ausführliche Programm mit Anmeldebogen finden Sie hier.

 

Foto: DV 2017/Erika Ehlerding

 

 

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Weiblicher Widerstand

Bericht zur Kooperations­veranstaltung in Hannover

Am 10. August fand die Kooperationsveranstaltung Frauen im gesellschaftlichen Widerstand des Europäische Informations-Zentrum Niedersachsen gemeinsam mit dem Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., der Region Hannover und der Stiftung Leben & Umwelt statt. Unter dem Titel Widerstand gestern und heute wurden im moderierten Erzählcafé verschiedene Aspekte des weiblichen Widerstandes betrachtet - auch der Ausblick auf die Gegenwart kamen einer anschließenden Podiumsdiskussion mit den frauenpolitischen Sprecherinnen der Landtagsfraktionen nicht zu kurz.

 

Hier ein Bericht zur Tagung

 

Auf dem Foto sind zu sehen:

v.l.n.r.:Cornelia Zügge (EIZ), Petra Mundt (Team Gleichstellung der Region Hannover), Cornelia Klaus (Landesfrauenrat Niedersachsen), Dr. Christa Karras (Stiftung Leben & Umwelt, Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen), Franziska Wolters (Stiftung Leben & Umwelt, Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen)

 

Foto: EIZ

 

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Arm im Alter

Vortrag von Ministerin Dr. Carola Reimann beim Jahresempfang des Landesfrauenrates

In der Reihe Niedersächsische Profile spricht Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung über dasThema Arm im Alter - Frauenarmut strukturell bekämpfen.

 

Der Jahresempfang des Landesfrauenrates findet am 27. September um 17.00 Uhr im Leibnizhaus in Hannover statt. Die ausführliche Einladung finden Sie hier.

 

Anmeldung bis zum 10.09.2018 an buero@landesfrauenrat-nds.de oder Telefon 0511 321031

 

Foto: © Fotograf: Tom Figiel, Nds. Sozialministerium

 

 

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Für ein offenes Europa!

Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) hat in Hamburg getagt.

Die Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR), der Zusammenschluss der Landesfrauenräte aller Bundesländer, hat vom 15. bis 17. Juni in Hamburg getagt.

Anlässlich dieser Konferenz verabschiedete die Konferenz eine Resolution für ein offenes Europa und unterstützt hiermit alle Politiker*innen im Deutschen Bundestag, die sich für eine gemeinsame europäische Asylpolitik einsetzen. Die Resolution ist hier nachzulesen.

 

Im Rahmen dieser Tagung sind weitere Beschlüsse u.a. zu den Themen Parität umsetzen, Care-Berufe stärken, Gender Budgeting und Streichung des § 219a gefasst worden. Eine Gesamtübersicht aller Beschlüsse finden Sie hier.

 

Foto: Empfang für die Vertreterinnen der KLFR im Hamburger Rathaus am 15. Juni zum Start der KLFR vom 15. bis 17. Juni 2018 auf Einladung des Landesfrauenrates Hamburg e.V. (Foto: Andrea Pankau)

 

 

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