Vor dem Niedersächsischen Landtag hat am 25. Juni ein breites Bündnis aus Verbänden, Initiativen, Gewerkschaften und Frauenorganisationen die Einführung eines zusätzlichen gesetzlichen Feiertages am Internationalen Frauentag (8. März) in Niedersachsen gefordert. Mit einer lautstarken Kundgebung machten die Beteiligten deutlich: Der 8. März muss auch in Niedersachsen endlich als gesetzlicher Feiertag anerkannt werden – und genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür.
Bei der Kundgebung vor dem Landtag machten Rednerinnen und Redner deutlich, dass der Internationale Frauentag weit mehr ist als ein symbolischer Termin im Kalender. Er steht für den jahrzehntelangen Einsatz für Gleichberechtigung, gegen Gewalt an Frauen und für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen. Ein gesetzlicher Feiertag würde diese Bedeutung sichtbar anerkennen und die Gleichstellungspolitik des Landes stärken.
Das Bündnis „Feiertag? 8. März!“ verweist darauf, dass andere Bundesländer – wie etwa Berlin – den 8. März bereits als gesetzlichen Feiertag eingeführt haben. Niedersachsen dürfe hier nicht länger zurückbleiben, sondern müsse seiner Verantwortung gerecht werden und ein modernes, gleichstellungsorientiertes Signal senden.
Organisationen, die die Forderung unterstützen möchten, können sich an Friederike Wolf, ver.di Landesfrauensekretärin Niedersachsen-Bremen, wenden: friederike.wolf@verdi.de
Weiteres Informationsmaterial gibt es hier zum Download: Neue Broschüre der Kampagne „Feiertag? 8. März!“ | Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
